Grundstückarbeiten Teil 2

Heute war der zweite aufregende Tag. Nachdem wieder jede Menge Erde und Sand bewegt wurden, sind am Ende des Tages die Strukturen nicht mehr durch Sandberge verdeckt.

Es wurde eine weitere Schicht der Sandplatte aufgetragen, mit Sand vom eigenen Grundstück. Der Untergrund für die Baustraße wurde angelegt und verdichtet und die ersten zwei LKWs mit Mineralgemisch für die Baustraße wurden angefahren.

Dank einer sehr guten Planung der Mitarbeiter der Fa. Meininger (hier kann ich alle Arbeiten nur als Perfekt bezeichnen) haben wir auch keine Erde über, die noch teuer vom Grundstück abgefahren werden müsste. Hierbei wird sich die Kostenrechnung der Grundstückspezifischen Arbeiten (GSA) um einiges reduzieren.

Alles in allem kann ich heute sagen “Man sieht was”…

Und wieder was fürs Auge:

 

 

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Grundstückarbeiten Teil 1

Die Arbeiten haben heute morgen pünnktlich angefangen. Die Erdarbeiten komplett machen zu lassen war die richtige Entscheidung.

Heute wurde sehr sehr viel Erde bewegt, die Grasnarbe abgezogen und eingekuhlt. Morgen geht es dann weiter mit dem Auffüllen der Sandplatte und der Abstellfläche. Beides wird anschließend mit dem großen Rüttler verdichtet.

 

Und hier noch ein paar Videos:

 

 

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Beginn der Erdarbeiten

Wir haben gerade erfahren, dass die Erdarbeiten am 30.10.2012 beginnen werden.

Morgen ist dann sozusagen der “erste Spatenstich” auf dem Grundstück.

Ein paar Bilder bevor es dann Morgen losgeht…

 

Antrag Wasseranschluss

Heute hatte ich einen Termin mit unserem zukünftigen Wasser- und Heizungsinstallateur, Herrn Patzak.
Da bei der Baustellenbegehung festgestellt wurde, dass der Anschluss für das Baustellenwasser nur über ein Standrohr auf der anderen Straßenseite verfügbar ist, prüften wir auf Bitte von Viebrockhaus, ob ein vorgezogener Wasseranschluss möglich sei. Andernfalls müssten zusätzliche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt und Schlauchbrücken organisiert werden. Bei einem vorgezogenem Wasseranschluss wird der Wasseranschluss zuerst nur bis auf das Grundstück geführt und später nach Fertigstellung des Hauses dann bis ans Haus weitergezogen.
In Burgwedel ist diese Vorgehensweise aber nicht üblich und wird nur in besonderen Ausnahmefällen genehmigt. Freundlicherweise hat sich unser Bauleiter direkt mit dem Wasserverband in Verbindung gesetzt und ihm die Lage erklärt. Da die Zeit bis zum Baubeginn nun doch in greifbare Nähe rückt, hat unser Bauleiter unseren Wasser-und Heizungsinstallateur gebeten, diesen Antrag direkt bei der Stadt einzureichen. Das Gespräch mit dem Wasser- und Heizungsinstallateur war sehr aufschlussreich für mich, da alle meine Fragen wieder einmal sehr fachkompetent beantwortet wurden.
Nun wollen wir hoffen, dass wir zum Baubeginn auch Bauwasser auf unserem Grundstück zur Verfügung haben. Andernfalls müssen wir uns doch erst einmal mit einem Standrohr und einem Schlauch über die Straße behelfen.
Es fällt uns insgesamt sehr positiv auf, dass bisher alle ausführenden Firmen aus der direkten Umgebung unseres zukünftigen Wohnortes kommen.

Angebot Erdarbeiten

Nachdem letzten Donnerstag bei der Baustellenbegehung Herr Meininger noch einige Empfehlungen ausgesprochen hatte, baten wir um ein Angebot, das auch gleich einen Tag später bei uns im Briefkasten lag.

Bei der Baustellenbegehung wurde uns empfohlen, die komplette, über Jahrzehnte gewachsene Grasnarbe vom Grundstück abzuziehen und diese einzukuhlen. Der Aushub von der Bodenplatte (bei uns ca. 60 bis 70 cm) würde anschließend auf dem Grundstück verteilt, so dass wir hier nicht noch lange “Berge” versetzen müssen, um das Grundstück auf Straßenniveau anzuheben. Da unser Grundstück ca. 15 cm unter Straßenniveau liegt, wäre die Verteilung eine ziemliche Schufterei. Weiterhin befindet sich in dem Angebot das Verlegen der kompletten Regenwasserleitungen inkl. der Versickerung und die Arbeiten für die Anschlüsse des Abwassers. Bis auf die zusätzlichen Erdarbeiten waren ja alle Positionen in der Finanzierung geplant. Auch hierbei können wir nur sagen, dass die angesetzten Kosten gut geplant sind und wir mit dem geplanten Budget bisher gut auskommen sind.

Das Angebot von Herrn Meininger ist fair und nicht überteuert, so dass wir uns auch bei unserem Tiefbauer gut aufgehoben fühlen.

Baustellenbegehung

Heute, am 11.10.2012 fand nun nach all den Besprechungen endlich mal wieder etwas “Praktisches” statt: Die Baustellenbegehung.
Auf unserem Grundstück wurden die Ecken des Hauses abgesteckt, die Lage der Stellfläche für die diversen Baugeräte wie Silo und Kran festgelegt sowie einige andere Dinge, um den Bau herum, besprochen. Weiterhin lernten wir unseren Tiefbauer Herrn Meininger kennen, mit dem wir die Details bezüglich der Erdarbeiten besprochen.

Als wir unsere Baustelle erreichten, war unser Bauleiter Herr Thaysen bereits mit einem Mitarbeiter vor Ort und hatte bereits die Eckpfosten gemäß des Lageplans für unser Haus abgesteckt. Herr Meininger erschien auch kurze Zeit später und beide Fachleute prüften noch einmal zusammen die Position der gesetzten Eckpfosten. Doppelt hält eben einfach besser!
Anschließend wurde ein Rotationslaser aufgestellt und die Höhe der Oberkante des späteren Fertigfußbodens an den eingeschlagenen Pfosten markiert. Herr Thaysen erklärte uns schon in seiner bekannt ruhigen Art alle Fragen mit denen wir ihn während der Vermessungsarbeiten löcherten.
Zusammen mit Herrn Meininger wurde dann die die Lage der Stellfläche des Silos festgelegt und farbig markiert, in welchem Bereich der noch vorhandene Zaun und dessen Fundament entfernt werden sollten. Nach kurzer Beratung beschlossen wir gemeinsam, das Fundament des Zaunes nicht zu entfernen, da sonst der daran angesetzte Gehweg wegkippen könnte. Stattdessen soll das Fundament mit einem Trennschneider auf Höhe des Gehweges bündig weggenommen werden. Herr Meininger empfahl uns, die komplette Grasnarbe vom Grundstück abzuheben, da diese über Jahrzehnte gewachsen sei. Wir hielten das für eine sehr gute Idee und haben darum auch gleich um ein entsprechendes Angebot gebeten, inkl. der Arbeiten für die Regenwasserversickerung.
Der Termin für die Erdarbeiten wird ca. eine Woche vor dem Baubeginn sein, also in der letzten Oktoberwoche.

Während Herr Thaysen und Herr Meininger noch einmal die Position der Eckpfosten kontrollierten war der zweite Mitarbeiter der Fa. Thöle dabei, “unser” Baustellenschild aufzustellen. Stolz wie Oskar posierten wir, Bauherr und Bauherrin, vor dem Baustellenschild. Jetzt hat unser Bauplatz auch einen sichtbaren Namen!
Wieder sind wir unserem Traumhaus ein Stück näher gekommen. Jetzt sind es nur noch 3 Wochen bis zu den ersten Arbeiten auf unserem Grundstück.
Insgesamt dauerte die Baustellenbegehung ca. 45 Minuten.

 

Baustellenvorbesprechung Teil 2

Wie schon angemerkt möchten wir nun einmal das Ergebnis unserer Baustellenvorbesprechung mitteilen:

Wir hatten am Dienstag, dem 02.10.2012, unseren Termin zur Baustellenvorbesprechung in Bad Fallingbostel. Hier wurden wir direkt um 09:00 Uhr von unserem zukünftigen Bauleiter, Herrn Thaysen, von der Firma Thöle, unserem ausführenden Bauunternehmen, freundlich empfangen. Als erstes sind wir noch einmal durch die Bemusterung gegangen und haben die Bemusterungsunterlagen noch einmal zusammen abgeglichen. Natürlich war auch unsere betreuunde Innenarchitektin, Frau Sudeck, von der Fa. Viebrock dabei. Alle waren sehr konzentriert bei der Sache und wir hatten einmal wieder mehr das Gefühl, richtig gut betreut zu werden.

Nachdem alle Details der Bemusterungsunterlagen geprüft waren, ging es an einen großen, runden Tisch, der viel Platz bot, den Bauplan (A1 Zeichnung) in seiner ganzen Pracht zu begutachten. Hier wurde wirklich jedes Detail der Zeichnung mit uns besprochen und davon gab es mittlerweile viele! Herr Thaysen erklärte alles so, dass auch wir als Nicht-Fachleute alles verstanden. Mit einer Seelenruhe beantwortete er uns alle Fragen und zerstreute auch letzte Bedenken. Natürlich wurden auch die anstehenden Eigenleistungen besprochen und wir bekamen Hinweise, welche Materialien wir z.B für das Streichen der Traufgesimse verwenden sollten. Dabei möchten wir hervorheben, dass wir immer nur Empfehlungen bekommen, aber nie gedrängt werden unbedingt von Fa. XY etwas zu kaufen. Stattdessen wird uns stets eine Auswahl angeboten, aus der wir dann unseren Favoriten wählen können.

Natürlich wurde, wie auch schon bei allen anderen Terminen, alles sorgfältig dokumentiert und uns von allen Formularen und Gesprächsnotizen sofort eine Kopie angefertigt. Hier kann man wirklich sagen, dass die aus anderen Bautage(-mangel)büchern bekannten mündlichen Absprachen hier nicht stattfinden. Hier wird wirklich alles schriftlich festgehalten und das schafft ein sicheres Gefühl auf beiden Seiten. Wir haben bei der Baustellenvorbesprechung noch eine Dachpfanne für die SAT-Anlage bestellt. Selbstverständlich wurde diese mit in das Protokoll aufgenommen und heute von der Fa. Thöle per Brief nochmals als Auftrag schriftlich bestätigt.

Der nächste Termin ist nun am Donnerstag, dem 11.10.2012, auf dem Baugrundstück, bei dem schon einmal grob die Eckpfosten für das Haus gesetzt werden und weitere, allgemein anstehende Vorarbeiten besprochen werden.

Die Baustellenvorbesprechung dauerte alles in allem dann doch ca. 2,5 Stunden, worauf sich die Bauherrern erst einmal mit einem groißen Karamellshake für die Rückfahrt nach Hannover erholten …